Regenwurm Rudi und seine Freunde

Unter dem Motto "Regenwurm Rudi und seine Freunde - Warum wächst uns das Laub nicht über den Kopf?" erlebten 20 Kinder der dritten Klasse der Grundschule Günne mit ihrer Klassenlehrerin Frau Bartussek, der Integrationskraft Frau Bigge, der angehenden Waldpädagogin und Liz-Mitarbeiterin Nicola Rätsch sowie der Handpuppe Rudi ein spannendes und sehr lehrreiches Waldprojekt. Dieses basierte auf der Kooperation des Liz mit dem Grundschulverband Möhnesee und wurde im Rahmen des Prüfungs-Abschlusses zur „Zertifizierten Waldpädagogin“ von Frau Rätsch durchgeführt.


Die Schüler*innen näherten sich in der Schule zunächst spielerisch den Themen Müll, Mülltrennung, Recycling, Kompost, Zersetzung von Naturmaterialien und dabei vorkommenden Lebewesen. Parallelen zwischen dem Zuhause der Kinder und dem „Haus des Waldes“ wurden genutzt, um das Leben der Waldbewohner, deren Lebenseigenschaften, deren Berufe, die Etagen des Waldes und Wohnräume der Tiere besser zu verstehen. So lebt z.B. der Regenwurm Rudi im Keller dieses Hauses, liebt es feucht und dunkel und ist von Beruf u.a. ein fleißiger Gärtner.


Die Waldaktion fand dann an einem strahlend-sonnigen Tag auf der Günner Hude statt und führte die Schüler*innen in das Erdgeschoss und den Keller des „Hauses des Waldes“.
Nachdem die Kinder aus Totholz-Ästen eine Riesen-Rudi bauten und so dem Regenwurm ein Denkmal setzten, wurde mit allen Sinnen das Laub erforscht und Laub-Zersetzungsstufen kennengelernt. Bewaffnet mit Schaufel, Becherlupe und Pinsel, wurden Bodentiere gesucht, bestimmt und auch am Ende auch wieder freigelassen. So wurden u.a. Asseln, Steinläufer, Bodenspinnen, Weberknechte und Saftkugler entdeckt und genauestens untersucht. Die Wichtigkeit der Bodentiere als Lebensgrundlage für alle im Wald lebenden Tiere wurde anhand eines Lebensnetzspiels fassbar gemacht. Abschließend ließen die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf und bastelten aus Bodenmaterialien unterschiedliche Bodentiere. Diese verblieben im Wald, um sie später mit den Familie oder Freunden noch einmal zu besuchen.


Um die Wohnung und die Arbeit von Rudi im Keller des „Hauses des Waldes“ noch besser kennenzulernen, bauten die Schüler*innen in der Schule zwei Regenwurm-Beobachtungskästen aus Holz und Plexiglas, die mit Erde, Regenwürmern und Laub befüllt wurden. Jeden Tag wurden die Regenwürmer in ihrem Lebensraum bei der Arbeit beobachtet. Abschließend wurde von allen Kindern eine Collage erstellt und gemalt, was Rudi und seine Freunde für ein „richtig gutes Wohlfühl-Leben“ benötigen und was die Schüler*innen dafür auch mit ihren Familien und Freunden tun können.


Die Aktion hat uns allen gezeigt wie lebenswichtig und schützenswert Kleinstlebewesen für die Natur sind und dass jeder Mensch Einfluss darauf nehmen kann diese Lebensräume zu erhalten oder sogar zu verbessern. Wir hatten richtig viel Spaß und Frau Rätsch hat dabei sogar auch noch ihre Prüfung bestanden.
 

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